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Stimmen zum Buch „Borreliose natürlich heilen“ von W.-D. Storl (AT-Verlag 2007)

u.a. in - NZZ am Sonntag vom 26.08.2007 von A. Klatt „Fahrlässige Tipps gegen Borreliose - Ein neues Buch macht gegen Antibiotika Stimmung. Experten sind empört.“; - News4Press.com von M. Koradi (www.phytotherapie-seminare.ch) „Karde – kein Kraut gegen Borreliose“

Der Tenor des Buches:

  • Behandlung und Einnahme von Kardenextrakten (Tinktur, Tee) gekoppelt mit einer sog. Überhitzungstherapie sollen gute Möglichkeiten zur Borrelioseheilung sein.
  • Antibiotika sind dagegen wirkungslos und wegen deren Nebenwirkungen schädlich.

 

Meinungen dazu (Auswahl):

  • Dr. med. N. Satz FMH Innere Medizin, Zürich:

Das Buch mache chronisch Kranken falsche Hoffnungen. Die von W.-D. Storl gemachten Tipps werden als Scharlatanerie bezeichnet.

 

  • Prof. Dr. M. Sievers, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürich:

Konnte keine hemmende oder gar abtötende Wirkung auf Borrelien feststellen.

 

  • Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie, Seminar für Integrative Phytotherapie, Winterthur:

Die Borreliose gehört zu den Krankheiten, bei denen es verantwortungslos ist, gegen eine Antibiotikatherpie Stimmung zu machen.

 

  • Dr. med. Ekkehardt Altpeter, Bundesamt für Gesundheit, Bern:

Grundsätzlich ist die Borreliose eine bakterielle Krankheit, die mit den richtigen Medikamenten, insbesondere Antibiotika, genügend lang behandelt werden muss. Ein Arzt, der sich nicht daran hält, muss sich dem Vorwurf der Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht stellen.

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