Erkrankungshäufigkeit
Die Zahl der gemeldeten Borreliosefälle steigt.
Mit der Novellierung des Deutschen Seuchenschutzes im Jahr 2001 (Infektionsschutzgesetz) ist in den Bundesländern Brandenburg (seit 1996), Berlin (seit 1997), Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die Lyme-Borreliose eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Eine generelle Meldepflicht für alle Bundesländer besteht bisher nicht.

Region Berlin-Brandenburg:
Die Zahl der gemeldeten Neuerkrankungen für das Jahr 2004 aus dieser Region wird vom Robert-Koch-Institut in Berlin mit 4500 angegeben (Epid. Bulletin 32, 2005, 285). Pro 100 000 Einwohner erkrankten durchschnittlich im Jahre 2004 26,4 Personen, 2003 23,5 und 2002 17,8.
Der Anstieg der Neuerkrankungen wird zum einen auf die deutlichen Verbesserungen in der Diagnostik und der Erfassung aber zum anderen auch auf die Erhöhung der Verbreitungsmöglichkeiten der mit Borrelien infizierten Zecken zurückgeführt.
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