Diagnostik
Die Lyme Borreliose ist zunächst eine klinische Diagnose, die ein Arzt stellen sollte.
Gespräch mit dem Patienten (Anamnese):
Erhebung der
- medizinischen Vorgeschichte:
Zeckenstich, Aufenthalt in Risikogebieten, Zugehörigkeit zu Risikogruppen (z. B. Jäger, Wanderer, Gartenbesitzer), andere Infektionskrankheiten
- der Krankheitsentwicklung: Wanderröte, weitere Symptome
- der aktuellen Befindlichkeit

Labordiagnostik:
In der Labordiagnostik steht der Nachweis spezifischer Antikörper im Serum und im Liquor an erster Stelle. Es wird nach dem Prinzip der Stufendiagnostik verfahren.

Bestimmungsmethoden:
1. Stufe - Suchtest: ELISA. Falls der Test der 1. Stufe positiv ist
2. Stufe - Bestätigungstest: Westernblot

Grundsätzlich gilt,
ein positiver Antikörperbefund spricht nur in Zusammenhang mit entsprechenden klinischen Befunden
für eine Lyme-Borreliose.

