Therapie
Da es sich bei der Lyme-Borreliose um eine Infektionskrankheit handelt, ist eine Antibiotikatherapie Mittel der Wahl.
Zum Einsatz kommen hier u.a. Doxycycline und Cefalosporine.
Bisher sind keine Entwicklungen von Resistenzen gegen Antibiotika beschrieben.
Die Medikamente sollten früh, in ausreichend hoher Dosierung, jedoch nicht länger als 4 bzw. 6 Wochen, eingenommen werden.
Gründe für das Versagen der Antibiotikatherapie:
- falsches Antibiotikum
- ungenügende Dosierung
- zu kurze Therapiedauer
- Einnahmeanweisung nicht beachtet
- Bakterien befinden sich in für Antiobiotika schlecht zu durchdringenden Geweben
- Borrelien sind in Wachstumsphasen, in denen diese für Antibiotika nicht empfindlich sind
- erneute Infektion nach Zeckenstich
- Fehldiagnose
In den meisten Fällen ist die Antibiotikatherapie erfolgreich.
In Europa gibt es keinen Impfstoff gegen die Lyme-Borreliose.

